Hausacher „Marathonis“ mit starken Ergebnissen

Stephan Mayer stellte sich in Schwändi der Schweizer Konkurrenz – Hausacher Top-Athleten Opfer von Raddieben

Matthias Pfundstein und Alina Bähr freuen sich über ihren gelungenen Marathonsaisoneinstand

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Kempten (Allgäu) und Schönbuch (Herrenberg) waren Austragungsorte diversere MTB-Marathons. Bei der Schönbuch Trophy in Herrenberg waren Alina Bähr und Matthias Pfundstein (SC Hausach/Team LinkRadQuadrat) über die 48-km-Distanz als Erste und Vierter in ihren Altersklassen sehr erfolgreich. Markus Siebert überzeugte in Kempten über 39 km als Achter. Stephan Mayer fuhr im XCO-Race beim EKZ Cup in Schwändi (Emmental) als Neunter in die Top-Ten.
Bei der Schönbuch Trophy bei Herrenberg starteten Alina Bähr und Matthias Pfundstein in die Marathonsaison. „Bei meinem ersten Marathonwettkampf konnte ich schon zu Rennbeginn am ersten Anstieg auf Platz drei vorfahren. Diesen Platz konnte ich bis zum Schlussanstieg halten. Am letzten Berg fehlte mir dann aber Kraft, um dem Angriff meiner Konkurrentin noch etwas entgegen zu setzen“, berichtete Alina Bähr über ihren ersten Marathonstart. „Mit dem 4. Platz in der Gesamtwertung und Platz 1 in meiner Altersklasse bin ich jedoch sehr zufrieden.“ Ähnlich ging es ihrem Teamkameraden Matthias Pfundstein. „Bis 10 km vor dem Ziel konnte ich in der Verfolgergruppe um Platz 6 mitfahren. Dann plagten mich jedoch Krämpfe und ich musste an einem steilen Anstieg Tempo raus nehmen“, erklärte der 21jährige Zeller seinen Rennverlauf, der als 13. in der Gesamtwertung und Platz 4 in seiner Altersklasse ebenfalls mit seiner Leistung sehr zufrieden war. Markus Siebert hatte beim Bike Marathon in Kempten zunächst Probleme, ins Rennen zu finden. „Auf der extrem schnellen Strecke verpasste ich zu Rennbeginn die Spitzen gruppe. Es war dann unmöglich, mich weiter nach vorne zu arbeiten. Mit 4 min. Rückstand auf die Spitze musste ich mich mit Platz 8 zufrieden geben“, schilderte der Ortenberger seinen Rennverlauf. U17-Fahrer Stephan Mayer stellte sich Schwändi (Emmental) der starken Schweizer Konkurrenz. Als 9. Fuhr er in die Top-Ten. „Das Rennen war für mich eine gute Vorbereitung für die Bundesnachwuchssichtung in zwei Wochen in Gedern“, berichtete der junge Oberwolfacher über seinen „Auslandsstart.
Clarissa Mai und Yannic Wörner wollten eigentlich mit guten sportlichen Leistungen beim Internationalen Bundesligarennen in Heubach für Schlagzeilen sorgen. Als die beiden MTB-Asse mit Trainer Alfred Klausmann am Rennmorgen zum Teambus kamen, erlebten sie eine böse Überraschung. Der Teambus war aufgebrochen und alle Räder samt Ersatzlaufrad und weiterem Zubehör waren weg. Über 40.000 €  Schaden! Ein Start bei diesem prestigeträchtigen Rennen war unmöglich. Jetzt müssen die beiden Spitzenathleten erst einmal den hohen finanziellen Verlust verdauen und hoffen, dass sie schnellst möglich für die anstehenden Bundesliga- und Weltcuprennen einen wettkampftauglichen und  konkurrenzfähigen Untersatz beschaffen können. Nur wie, das ist die große Frage?

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Lukas Wälde Speed